So, wie die einzelnen Klangfarben der Instrumente eines Orchesters und deren Melodik zu einem harmonischen, kraftvollen und emotional ausdrucksstarken Musikerlebnis verschmelzen, während dessen man den verschiedenen Stimmen lauschen kann, so besteht das unvergleichlich breite Geschmacksspektrum von Anapurna erstens aus einer ganzen Palette von synergistisch ineinandergreifenden, sich ergänzenden Aromen und zweitens den rezeptiven Qualitäten wie besonders hochfrequente Süsse (Fructose/Fruchtzucker), beissende Schärfe (Ingwer, Pfeffer), dem unterschwelligen Bitter von Kardamom und Vanillin und dem wärmenden Eindruck von Alkohol.

˜SCHWARZER KARDAMOM˜

Schwarzer Kardamom stammt aus
dem östlichen Himalaya und hat ein
frisches und würziges Aroma mit betont
kampferartigen Geschmacksnoten. Durch
den Trocknungsprozess über offenem Feuer
nimmt die Gewürzware zusätzlich einen
starken Räuchergeschmack an. Die Samen
werden als appetitanregend, wärmend,
verdauungsfördernd und antioxidativ beschrieben.

˜ VANILLE ˜

Die Gewürzvanille ist
eine grosse Orchideenart aus
Mexiko und Mittelamerika, die auf
bis 60m hohe Bäume klettern kann.
Schon früh den Azteken bekannt, werden
heute die durch monatelange Fermentierung schwarz gefärbten Samenkapseln
mit dem einzigartigen Aroma in tropischen Gebieten auf der ganzen Welt
geerntet. In ihrer Heimat Mexiko
gilt Vanille als Aphrodisiakum.

˜CEYLONZIMT˜

Ceylonzimt ist Zimt von absolut
bester Qualität. Die bis 10m hohen
Zimtbäume wachsen auf der Insel Sri
Lanka südöstlich von Indien. Durch
Abschaben der jungen Wurzelrinde und
trocknen in der Sonne entstehen die
typischen, gerollten Zimtstangen oder
Quills. Ceylonzimt wirkt stimulierend,
blutdrucksenkend, appetitanregend
und verdauungsfördernd.

˜INGWER˜

Die Heimat der Ingwer pflanze scheint im südchinesischen Raum zu liegen.
Das verzweigte unterirdische
Überdauerungsorgan, das Rhizom, hat ein pfeffrig-zitronenartiges
Aroma mit einer leichten Kampfernote.
Ingwer ist u.a. verdauungsfördernd, ent-zündungshemmend und stimulierend.
Bereits die Römer haben die Knolle
als Aphrodisiakum geschätzt und
mischten sie dem Wein bei.

˜KORIANDER˜

Koriander stammt
ursprünglich aus Südeuropa und dem Vorderen
Orient und wird heute weltweit kultiviert. Das Aroma von
Koriandersamen kann als moschusund zitronenartig sowie süss würzigholzig beschrieben werden. Koriander
wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und antibakteriell. In Ägypten
gelten die zerstossenen Samen
als Aphrodisiakum.

STERNANIS˜

Dies sind die sternförmig gezackten Balgfrüchte des bis zu 20 m
hohen, in China wachsenden,
immergrünen Sternanisbaums
mit einem anisartigen, anhaltend süssen und lakritzartigen
Duft. Sternanis wirkt verdauungsfördernd, stimulierend und aphrodisierend. In Asien wird Sternanis
zur Munderfrischung gekaut.

GRÜNER
˜KARDAMOM˜

Ein teures Gewürz, geerntet ab 2-4m hohen Stauden
die von der Malabarküste im
Südwesten Indiens stammen.
Das durchdringend eukalyptusartig würzig duftende ätherische
Öl der Samenkapseln hat eine antioxidative und antibakterielle Wirkung. Kardamom wirkt verdauungsfördernd und gilt in arabischen
Ländern als Aphrodisiakum.

˜NELKEN˜

Nägeli oder Nelken sind die stark duftenden, getrockneten Blütenknospen des 20m hoch
werdenden, aus Ostindien stammenden Gewürznelkenbaums. Sie
sind ein auf der ganzen Welt beliebtes
Küchengewürz und wirken appetitanregend, stimulierend, desinfizierend
und als Aphrodisiakum. Im alten
China wurden Nelken gekaut
bevor man mit dem
Kaiser sprach.

˜SCHWARZER PFEFFER˜

Eine bis 10 Meter an Bäumen empor
wachsende, holzige Kletterpflanze die
ihren Ursprung an der Malabarküste im südwestlichen Indien hat.
Als Schwarzer Pfeffer werden die
durch Trocknen schwarz und runzlig gewordenen, unreifen Früchte
bezeichnet. Pfeffer regt die Durchblutung an, ist ein Aphrodisiakum und ein antibakterielles
Konservierungsmittel.

˜MUSKATBLÜTE ˜

Das leuchtend rote Gewebe
zwischen der Muskatnuss
(dem Samen) und dem umliegenden Fruchtfleisch wird als Muskatblüte oder Macis bezeichnet.
Der bis zu 18m hohe Muskatnussbaum stammt von den Banda-Inseln
in Indonesien. Ein ausgewachsener
Baum liefert nur ca. 2 kg Macis pro
Erntegang. Das Gewürz hat ein etwas
feineres Aroma wie die Muskatnuss
und wirkt antioxidativ.